Die Ostsee – das größte Klo Europas

Anhand von Kotresten in der Ostsee herausfinden, wann und wo Menschen gelebt haben – dass das funktioniert, hat jetzt ein Rostocker Forscher nachgewiesen. Jérôme Kaiser untersuchte Sedimentablagerungen und konnte daran das Bevölkerungswachstum im Ostseeraum ablesen. Stiegen die Bevölkerungszahlen, fanden sich mehr Kotrückstände. Verlangsamte sich das Bevölkerungswachstum, kam es auch zu weniger Ablagerungen. Was macht man mit diesem Wissen?

Während der grauen Montagmorgensitzungen brachte er mit seinem Thema die Kolleg:innen immer zum Lachen. „Kackasterol“ hatte die Forschungsgruppe das Molekül getauft, das Jérôme Kaiser untersuchte. Mit leicht französischem Akzent sagt der Sedimentologe des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) rückblickend: „Es ist einfach ein lustiges Thema.“ 

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