Autor: KATAPULT MV
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Was heißt hier nass?
Laut dem Landwirtschaftsministerium wurden in Mecklenburg-Vorpommern über 30.000 Hektar Moorfläche wiedervernässt. Doch die meisten dieser Flächen werden nicht regelmäßig kontrolliert. Eine Forschungsarbeit zeigt nun: Teile des wiedervernässten Trebeltals bei Tribsees sind zu trocken und stoßen deshalb immer noch Treibhausgase aus. Das Schilf ist hier, südwestlich von Tribsees im Landkreis Vorpommern-Rügen, fast zwei Meter hoch. Oliver…
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Ein nasses Geschichtsarchiv
Vor Kurzem wurde in Schleswig-Holstein der älteste Norddeutsche gefunden – in einem Moor. Aber auch in MV bewahren die Feuchtgebiete einiges an Geschichte: Waffen, das Verkehrsnetz der Slawen und eine ungeheure Gräueltat. Einige der Geheimnisse konnten Archäolog:innen bereits lüften. Das Grab des ältesten Norddeutschen war voller Blumen. Um genauer zu sein, lag es unter einer…
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Seegrasforschung im Greifswalder Bodden
Dreh & Schnitt: Swantje Furtak Über 50 % der Seegraswiesen in der Ostsee sind in den letzten Jahren zurückgegangen . Die Greifswalder Mikrobiologin Anne Brauer versucht das zu ändern. Ein journalistischer Video-Beitrag für KATAPULT MV. Ansehen auf: instagram
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Die Rückkehr der Heilpflanzen
Foto: Philipp Schroeder Die Hälfte der Arzneimittel in Deutschland basiert auf Heilpflanzen, davon werden etwa 90 Prozent importiert. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einige Projekte, um das zu ändern. Drei junge Forscher:innen aus MV wollen den Arzneimittelmarkt umkrempeln. Westlich von Schwerin, im Biosphärenreservat Schaalsee, gibt es in MV eine kleine Fläche, für die man Schneeschuhe braucht,…
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Annie Wojatschke
Dreh & Schnitt: Swantje Furtak Die Hauptstadt der Moore bekommt ihre erste Moormanagerin: Annie Wojatschke! Ein journalistischer Video-Beitrag für KATAPULT MV. Ansehen auf: instagram
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Moor oder Hafen?
Der Rostocker Hafen soll einer der nachhaltigsten Häfen im Ostseeraum werden. Geplant ist ein Wasserstoffkraftwerk, gespeist von einem Offshore-Windparkfeld vor der Küste. Doch ist die dafür notwendige Flächenerweiterung alles andere als nachhaltig: 82 Hektar Moorfläche sollen weichen. Nun warten alle Beteiligten auf eine Entscheidung der Stadt. Das städtische Unternehmen „Rostock Port“ plant momentan eine Hafenerweiterung…